Energiemanagement im industriellen Umfeld

Grundsätzlich kann man mit dem Energiemanagement nicht nur Geld sparen, sondern auch die

Umwelt schonen. Hier reicht die effektive Bandbreite vom Energieeinkauf über moderne Tech-

nologien bis hin zur energieeffizienten Beleuchtung oder anderen Sparmaßnahmen.

 

tl_files/media_content/industrie.jpg

 

Zum Einstieg in das Energiemanagement wird zuerst eine entsprechende Analyse erstellt, eine

Energieeffizienzberatung kann hier die notwendige Datenbasis schaffen und zusammen mit den

Erfahrungen so wie tendenziellen Entwicklungen im Produktionsprozess unter Einhaltung der

gesetzlichen Vorgaben, den Rahmen für ein ganzheitliches Energiemanagement bestimmen.

Bei der Planung des Energiebedarfs und -einsatzes unterschiedet man zwischen einem Gesamt-

konzept und einem Detailkonzept. Zum Letzterem gehören unter anderem die Konzeption des

Wärmeschutzes und der damit verbundenen Dämmung, die energetische Optimierung des

Prozesswärmebedarfs, der effizienten Deckung des benötigten Strombedarfs und einer

eventuellen Unabhängigkeit vom Energieversorger zur Kosteneinsparung. Das Gesamtkonzept

befasst sich nach der Bestimmung des optimierten Energiebedarfs mit der Erzeugung, dem

Bezug und der Umsetzung einer kontinuierlichen Energieoptimierung.

 

In der ersten Planungsphase müssen zunächst grundlegende Kenntnisse über alle betrieb-

lichen Energieflüsse, also den Verbrauch und die Art und Weise der Verwendung gesammelt

und analysiert werden. Hierzu werden zunächst alle Energie-Inputs erfasst, vom Heizkessel

über die Kompressoren, Warmwasserleitungen und alle anderen relevanten und Energie

verbrauchenden Arbeitsprozesse. In der Regel sind hier die ersten Maßnahmen zu treffen, denn

die entstandene Energie beim Arbeiten an Maschinen verlässt den Betrieb in den meisten Fällen

als ungenutzte Abwärme. Diverse neue Techniken und Messmethoden sind speziell für

Heizungstechnik, Strom, Gas- und Fernwärme, Lüftungstechnik oder auch Kältetechnik entwickelt

worden. Die so gesammelten Daten dienen hier als Grundlage für die anschließende Bewertung.

 

In der folgenden Phase werden unter Zuhilfenahme der Daten entsprechende Ziele und Maß-

nahmen festgelegt. Diese sollten natürlich realistisch sein und sowohl technische als auch

finanzielle Möglichkeiten in Betracht ziehen und einen vernünftigen Zeitrahmen festlegen.

 

Zum Schluss gilt es natürlich, die Maßnahmen auch umzusetzen und im täglichen Arbeitsablauf

effektiv zu verankern. Manchmal führt das zusätzlich auch zu drastischen Verhaltensänderungen

die zur Erfolgsgarantie von einem Mitarbeiter oder Energieberater überprüft werden sollten. Hierzu

müssen innerhalb des Betriebes Verantwortlichkeiten festgelegt werden, nötigenfalls Schulungen

durchgeführt und die Motivation der Mitarbeiter aufrecht erhalten werden, indem beispielsweise

Kennzahlen bekannt gegeben oder Verbesserungsvorschläge entgegengenommen werden.

Auch bei der Anschaffung neuer Maschinen sollte die Effektivität im Energiebereich oberste

Priorität haben und unbedingt eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden.

 

Das Wichtigste ist grundsätzlich die Vorbildwirkung.

 

Mitarbeiter engagieren sich nämlich überall dort besonders stark, wo sich Erfolge abzeichnen und

das System von der Unternehmensleitung eindeutig unterstützt wird.

 

Fest steht definitiv: Der eingesetzte Energieberater schützt vor sogenannter Betriebsblindheit,

unterstützt sowohl den Betriebsleiter als auch die Mitarbeiter und bringt zudem nutzbringende

Erfahrungen und Lösungen mit.

 

 

Zur Erfüllung dieser komplexen Aufgaben verfügen wir über ein Mitarbeiterteam bestehend

aus Architekten, Bausachverständigen, Verfahrensingenieuren und einem Netzwerk an

erfahrenen Energieberatern, die passend für ihr Unternehmen zu Kompetenzteams

zusammengestellt werden und als Ansprechpartner in ihrer Nähe Ihr Energiemanagement

aufbauen, begleiten und den Zugang zu Fördermitteln ermöglichen.

 

 

Nutzen Sie ihre Chancen:      info@umwelt-energiemanagement.de